25 Jahre PZ-news

1997

Domain-Registrierung und Start in die Online-Welt

Schon im Jahr 1997 erkannte man bei der „Pforzheimer Zeitung“, dass ein Internetauftritt unumgänglich ist. Zwei Jahre zuvor wurde aus der Bundespost, die bis dahin alleiniger Anbieter der Internetanschlüsse war, die Deutsche Telekom AG und die Deutsche Post AG. Dass die Online-Welt ein elementarer Bestandteil der Nachrichtenbranche und des Verlagswesens wird, steht aber noch in den Sternen. Die Webseite der „Pforzheimer Zeitung“ wurde aber schon damals mit aktuellen Nachrichten bespielt, wenn auch völlig anders, als es heue passiert.

Als Anhaltspunkt, wie weit das Internet zu diesem Zeitpunkt war: Erst 1999 schaltete die Telekom in Deutschland die ersten DSL-Anschlüsse. Diese machten eine Verbindung mit 768 kBit/s möglich. Zum Vergleich: Über den Mobilfunkstandard LTE/4G lassen sich 100 000 kBit/s übertragen.

Die „PZ“ hat also schon früh erkannt, dass die damals neue Technologie ein großes Potenzial birgt. Deshalb ging es auch direkt los mit einer eigenen Online-Redaktion um PZ-Redakteur Ralf Steinert, der schon damals „online only“ Material erstellt hat.

2001

Der erste Internet-Hype ist vorbei

Es dauerte nur knappe vier Jahre, dann war das Internet als ganz großer Trend in vielerlei Hinsicht nur noch Nebensache. Für die Verlagsbranche, also auch für die PZ, wird schnell klar, dass eine Online-Plattform mit einem eigenen Team nicht rentabel ist. Den Internetauftritt hat man aber nicht aufgegeben und neben der Tageszeitung beiläufig mit den Inhalten aus der Tageszeitung bestückt.

2007

Jetzt geht es richtig los

Magnus Schlecht, damaliger Chef vom Dienst und heute Chief Digital Officer, hat den Trend erkannt und erneut die Weichen für eine PZ-Onlineredaktion gestellt. Moritz Homann beginnt als erster Online-Volontär seine Ausbildung bei PZ-news. Seine Vorkenntnisse machen es möglich, dass er gemeinsam mit der Newsfactory GmbH aus Augsburg den Internetauftritt der PZ auf links dreht. 2008 geht die Seite online.

Einen Namen in der Stadt macht sich PZ-news spätestens als im Pforzheimer Hauptbahnhof die Veranstaltung „StilBruch“ stattfindet, die der PZ-Mitarbeiter Ronny Thurow für die PZ auf die Beine stellt. Ein Jahr später feiert die PZ in den Schmuckwelten. Veranstaltungen, die so kein zweites Mal mehr in Pforzheim stattfinden und vielen noch heute in Erinnerung sind.

2008

Komplett neu gedacht und eine eigene Redaktion

Im Jahr 2008 hat PZ-news dann mit Moritz Homann, Thomas Kurtz und Carolin Ulbrich (heute Carolin Weiss) eine Online-Redaktion mit drei Redakteuren bzw. Volontären erhalten, die gemeinsam mit einigen freien Mitarbeitern den Grundstein für das heutige PZ-news setzt. Täglich werden Videos produziert, geschnitten und veröffentlicht – ebenso wie Audiokommentare. Die Nachrichten aus der Tageszeitung sind zu dieser Zeit noch kostenlos auf dem Internetauftritt zu lesen. Der Internetauftritt in dieser Form wurde als Ergänzung zur Tageszeitung gesehen – mit Ziel, die Zeitung durch ein multimediales Angebot zu ergänzen. 

2009

Jetzt geht es richtig los

Die Videoformate werden konsequent ausgebaut. Bei der Bürgermeisterwahl und der Bundestagswahl startet PZ-news schon damals Liveübertragungen und zählt Zuschauer im vierstelligen Bereich.

Dass die Zahl der Internetnutzer insgesamt eher gering ist, zeigt schon die Tatsache, dass nicht einmal das Pforzheimer Stadtgebiet in Sachen DSL-Verfügbarkeit vollständig ausgebaut ist. Das iPhone erscheint gerade in der 3G-Variante – ein neuer Mobilfunkstandard, der aus heutiger Sicht noch immer relativ langsam ist.